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St. Stephan, 22047 Hamburg - Wandsbek - Gartenstadt

Sie erreichen uns:
Kirche: Stephanstraße 117 mit U1 / U2 Wandsbek Gartenstadt und Bus 118 Halt „Tilsiter Straße“

Saal: Pillauer Straße 86 mit Bus 118: `Bullenkoppel´

Wir freuen uns, Sie wieder zu schönen Konzerten, Aufführungen sowie einem interessanten Vortrag einladen zu dürfen.
Hier etwa fehlende Informationen erhalten Sie durch den Gemeindebrief, von den Plakaten und über die Presse.
Um, wie schon viele andere, regelmäßig informiert zu werden, teilen Sie uns Ihre Fax-, Telephonnummer oder Ihre e-mail Adresse mit. So können wir Sie auch bei außerplanmäßigen Veranstaltungen erreichen.


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50 Jahre St. Stephan 1956 - 2006 :
alle Konzerte, Veranstaltungen etc.


Wir laden Sie herzlich ein:


So. 03.12.06, 17 Uhr, St. Stephan-Kirche, Stephanstr. 117


"Erschaffung der Erde"
von und mit Alfred Csammer, Violine

Musikalische Impression für Solovioline und Sprecher in sieben Bildern
nach Genesis 1 und 2 mit Verlesung des Bibeltextes

Sprecher: Wilhelm Dietz

Der erste Tag:
Wüstenei und Öde,
Adagio - "Es werde Licht" - Moderato

Der zweite Tag:
Teilung der Wasser (Die Feste am Himmel)
Adagio

Der dritte Tag:
Unterscheidung zwischen Land und Meer; Vegetation, Pflanzen und Bäume
Andante - Allegro moderato

Der vierte Tag:
Sonne, Mond und Sterne
Andante

Der fünfte Tag:
Tiere in der Luft, auf der Erde und im Wasser
Pittoreske Fantasie

Der sechste Tag:
Erweckung und Tanz der lebenden Zellen
Adagio - Allegro

Erschaffung und Vollendung des Menschen
Improvisation - Choral
Herzschlag und Belebung
Moderato

Das Lied der Eva
Moderato cantabile

Tanz des Adam mit der Eva
Walzer a la Morbidezza - Choral

Symbol der Vollendung
Vierstimmige Fuge g-moll

Der siebte Tag:
Die Feier des Sabbats und seine Heiligung
Fantasie

Der Komponist schreibt zu seinem Werk:
Der dem Werk zugrundeliegende Bibeltext wurde eigens für die Komposition "Die Erschaffung der Erde" unter Zuhilfenahme der Interlinearübersetzung Hebräisch - Deutsch und der Transkription des Hebräischen Grundtextes nach der Biblia Hebraica Stuttgartensia 1986 von Rita Maria Steurer sowie der Übersetzung von Leopold Zunz, Viktor Goldschmidt Verlag Basel, sinngemäß und inhaltsgetreu neu formuliert.
Dies geschah einerseits aus dramturgischen Gründen, aber auch um eventuelle konfessionsbedingte Konflikte zu vermeiden.

Zum Werk (nach einem Bericht der Badischen Neuesten Nachrichten v. 7. Mai 2004):
Alfred Csammer hat das Werk wiederholt mit dem Stuttgarter Staatsschauspieler Kurt Müller-Graf, der zu den profiliertesten Sprechern des deutschen Theaters gehört, aufgeführt. Jedem Abschnitt des Werkes ist ein ausgewählter Bibeltext vorangestellt, den eine sehr expressive Komposition musikalsch nachzeichnet. Die komplexe und ausdrucksvolle Musik ist mit allen technischen Schwierigkeiten gespickt, die auf der Violine nur denkbar sind: Doppelgriffspiel, Akkorde, Flageoletts, Pizzicato der linken Hand - häufig entstand der Eindruck, es seien zwei oder gar drei Violinen zu hören. Csammers virtuoses Spiel gipfelte in einer extrem schwierigen vierstimmigen Fuge, die am Ende des sechsten Schöpfungstages als Symbol der Vollendung steht.

Der Künstler Alfred Csammer (hier mit seiner Frau, Professorin Sontraud Speidel):

Der Geiger Alfred Csammer ist als Solist und Dozent international tätig. Er konzertierte in den USA, in Canada, in der Bundesrepublik Deutschland, in der Schweiz, Dänemark, Schweden, Norwegen, England und Rumänien und gibt regelmäßig Meisterkurse. Zahlreiche Rundfunkaufnahmen und Platteneinspielungen zeugen von der Kunst des böhmischen Geigers. Als Komponist brachte Csammer mehrere Werke zur Uraufführung. Mit seiner Frau, -der Pianistin Sontraud Speidel, Professorin und Leiterin der Klavierabteilung für künstlerische Ausbildung an der Staatlichen Hochschule für Musik in Karlsruhe - führt er regelmäßig die gesamte Duoliteratur von Bach, Grieg und Brahms auf.
Weitere Stationen: erster Geiger beim Stuttgarter Kammerorchester und Mitglied des Brahmsquintetts/Hannover, Künstlerischer Leiter des Karlsruher Kammerorchesters, Violindozent an der Johann-Gutenberg-Universität Mainz.
Geboren in Budweis / Böhmen erhielt Csammer seinen ersten Unterricht bei seinem Vater, dem Maler Eugen Csammer. Es folgte das Studium an der Musikhochschule Karlsruhe bei Heinz Stanske, Bronislav Gimpel, Henri Lewkowicz, Albert Dietrich und an der Staatlichen Hochschule für Musik Stuttgart bei Ricardo Odnoposoff.
Während mehrerer Jahre nahm er aktiv an den Violinmeisterkursen von Nathan Milstein in Zürich teil. Weitere Studien bei Roman Totenberg folgtenanläßlich der Festspiele Tanglewood/USA.
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